urban gardening

Unter dem Motto “Gärtnern und Gartenkultur im Kern der Stadt” hat sich eine Bewegung entwickelt, die sich zum Ziel setzt, öffentliche Räume für Bepflanzungen zu nutzen. Dies kann im Kleinen passieren, wenn Wildblumen in Nischen ausgesät werden, oder im Größeren, wenn eine Initiative durchsetzt, einen Gemeinschaftsgarten auf einer städtischen Fläche errichten zu dürfen.

Als Nutzgarten betrieben leisten die Orte des Urban Gardenings nicht nur eine soziale Leistung (Ort der Begegnung und Selbstverwirklichung), sondern sind auch Ort der Selbstversorgung und immer auch Muster für andere. Urban Gardening geht nämlich an vielen Stellen, nicht nur an CO2-emissionsfreien-Musterhäusern.

Zum Beispiel beim Guerilla Gardening: Das Guerilla Gardening nutzt vor allem öffentliche Flächen zur Verschönerung oder zunehmend auch als Nutzbetrieb. Einfach im städtischen Blumenkübel statt Geranien Nutzpflanzen pflegen…

Subsitentes Leben beginnt mit kleinsten Anfängen der Selbstversorgung. Mit ergiebigen Balkonpflanzen, im kleinen Garten, beim Urban Gardening und in diesem Sinne auch im Kleingartenverein. Dieser wird allzu oft belächelt, in diesem Sinne aber ist er ein Beitrag zur Konsumminderung und eine Möglichkeit sich selbst zu versorgen.

Dokumentation über Urban Gardening

Green Space

Auch in Siegen gibt es eine Urban Gardening Initiative. Am Effertsufer an der Sieg gibt es ein Gelände, welches für diese Zwecke gekapert wurde und nun von einer selbstverwalteten Gruppe betrieben wird.

Auf der Facebookseite des Greenspace gibts alle Informationen, die man braucht: Wie es läuft, wann was passiert und wieso eigentlich.

Urban gardening selbst machen: Tipps

Auf der Seite Utopia wurden Ideen selbst für den kleinsten Raum zusammengetragen.

Viele weitere Infos gibts hier.